Auch wenn die Zahl der Einbrüche von Jahr zu Jahr niedriger werden, schlagen viele Einbrecher vor allem während der Urlaubszeit im Sommer zu.

Dann ist es ein guter Einbruchschutz gefragt. Welche Maßnahmen gibt es?

Laut der polizeilichen Kriminalstatistik passierten 2019 87.145 Einbrüche in Deutschland, 2018 waren es noch 97.504. Auch wenn die Zahlen rückläufig sind, sollte man im Sommer Vorkehrungen treffen, denn Einbrecher sind vor allem auch in der Urlaubszeit aktiv.

Statistiken zeigen, dass Einbrecher von Ihrem Vorhaben abkommen, sobald sie länger als fünf Minuten benötigen, um sich Zugang zu verschaffen. Mit einem soliden Einbruchschutz kann man das Risiko minimieren.

Einbruchgefahr: So gehen Einbrecher vor

Viele glauben, dass Einbrecher vor allem spät abends oder nachts versuchen in das Haus oder die Wohnung einzusteigen. Das ist jedoch nicht ganz richtig: Die Einbruchstatistiken zeigen, dass bevorzugt zwischen 6 und 21 Uhr eingebrochen wird. Viele Einbrecher beobachten im Vorwege ihr Ziel und damit auch die Gewohnheiten der Bewohner. Durch klingeln oder Anrufe wird außerdem überprüft, ob jemand zu Hause ist. Über sogenannte Gaunerzinken – das sind Symbole an Häusern oder Straßenlaternen – verständigen sich einige organisierte Einbrecherbanden, ob und wo sich ein Einbruch lohnt.

In der dunklen Jahreszeit zwischen Oktober und März wird im Durchschnitt häufiger eingebrochen als im Sommer. Auch die Vermutung, dass vor allem Villen und Häuser, die „nach etwas aussehen“, Ziel der Einbrecher sind, stimmen nur zum Teil: Täter wissen im vorher meistens nicht, was sie im Inneren erwartet, und viele der Einbrecher haben es auf Elektrogeräte, Schmuck und Bargeld abgesehen – alles Dinge, die man in nahezu jedem Haushalt findet. Dabei spielt es kaum eine Rolle, ob das Objekt gut einsehbar direkt an der Straße oder eher versteckt hinter Bäumen und Hecken liegt. Ein Einbruch dauert oft nur wenige Sekunden.

Diese Einstiegsmöglichkeiten nutzen Einbrecher:

  • ebenerdige und ungesicherte Fenster und Türen
  • Kellertüren und -Fenster sowie Lichtschächte
  • Fenster im höheren Stockwerken, die z. B. über Bäume und Nebengebäude gut zu erreichen sind
  • Wohnungstüren der obersten Etagenwohnung in Mehrfamilienhäusern
Einbruchsschutz für Fenster und Türen
Vorsorge ist die beste Einbruchsicherung: Statistiken zeigen, dass vor allem sichtbare Alarm- und Sicherheitsanlagen abschrecken. Außerdem sind die wenigsten Diebe Profis – sie wollen ohne große Aufwände schnell ans Ziel kommen. Je mehr Sie in Sachen Einbruchschutz tun, desto wahrscheinlich ist, dass die Einbrecher aufgeben oder gar nicht erst in Versuchung kommen. Besondere Schwachstellen am Haus sind Türen und Fenster: Hier sollte besonderes Augenmerk auf die Einbruchsicherung gelegt werden. Beherzigen Sie folgende Tipps:
1. Einbruchschutz für Fenster

Schließen Sie alle Fenster, auch wenn Sie nur kurz das Haus verlassen. Eine zusätzliche Einbruchsicherung am Fenster kann eine Einbruchschutzfolie darstellen. Diese kann nachträglich angebraucht werden und verhindert, dass das Fensterglas einfach zerstört werden kann. Fenster mit einem Pilzkopfbeschlag sind außerdem schwerer aufzuhebeln.

2. Einbruchschutz für Türen

Schließen Sie Türen richtig ab. Es reicht nicht, die Tür einfach ins Schloss fallen zu lassen, nur eine zusätzliche Schlüsselumdrehung sorgt für Schutz. Außerdem gibt es spezielle Türen mit zusätzlicher Einbruchsicherung. Elementare Teile sind das Schloss selbst, der Schließzylinder und der Beschlag, also die „Verpackung“ des Schlosses. Zusatzschlösser mit Sperrbügel und Querriegelschlösser sind ebenfalls sinnvoll.

3. Vergessen Sie Dachboden- und Kellerzugänge nicht!

Für Türen und Fenster am Dachboden und dem Keller gelten die gleichen Sicherheitsmaßnahmen, wie für alle anderen Fenster und Türen am Haus. Kellerfenster und Lichtschächte können zusätzlich mit einer Vergitterung oder Glasbausteinen abgesichert werden.

4. Installieren Sie eine Alarmanlage

Es gibt verschiedene Varianten von Sicherheitsanlagen. Günstig sind Sets mit Schließsensoren, die Sie bei einem Einbruch auf dem Handy alarmieren. Ein lauter Alarm verscheucht in vielen Fällen den Einbrecher. Ein stummer Alarm wird direkt an einen angebundenen Sicherheitsdienst weitergeleitet, der die Verfolgung der Täter übernimmt. Mittlerweile gibt es auch komplexe Sicherheitsanlagen, die über eine App auch aus der Ferne steuerbar sind und über die nicht nur die Einbruchsicherung möglich ist, sondern zum Beispiel auch die Überwachung von eventueller Gas- und Rauchentwicklung.

5. Sorgen Sie für eine ausreichende Beleuchtung am Haus!

Da Diebe nicht gesehen werden wollen, schreckt Licht ab. Ein Bewegungsmelder und/oder Licht am Haus, das sich von innen anschalten lässt, ist ideal. Über eine Zeitschaltuhr kann man das Einschalten von der Außenbeleuchtung außerdem bequem steuern.

 

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